Terminvereinbarung: +49 8341 62346

Selbstliebe / Selbstwert Teil I

In meinem letzten Blog habe ich darüber geschrieben, das wir den “Tag nutzen sollen” indem wir im “Augenblick leben”. Und mehrmals täglich überprüfen wie es uns in diesem “Augenblick” geht. 

Heute möchte ich über die Selbstliebe und den Selbstwert schreiben. 

 

 

Was verstehe ich darunter ?

Wie das Wort schon sagt die “Liebe zu sich selbst” oder den “Wert den wir uns Selbst ” geben. 

Ich verstehe darunter “NICHT”. Den “Narziss” in uns, der sich in “Sein eigenes Spiegelbild” verliebt hat und eingebildet die Liebe von anderen zurückgewiesen hat. Auch nicht den “Egoisten” der nur an sich selber denkt und sich nicht darum kümmert, wie es anderen geht. 

 

***

 

Wie kann ich lernen mich selbst zu lieben?

Am einfachsten ist es den Weg über das  Selbstvertrauen und die Selbstachtung zu gehen. Dazu müssen wir den “Inneren Kritiker” überwinden. Denn dieser ist Schuld daran, wenn wir Komplimente oder Lob nur “bedingt” annehmen können und der in uns die Angst auslöst, wir könnten von anderen als Überheblich und Eingebildet angesehen werden. Selbstlob wird von “Ihm” mit Arroganz gleich gesetzt. 

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, was für negative Sachen wir den lieben langen Tag  selbst zu uns sagen und uns an den Kopf werfen. 

Machen oder sagen wir etwas Falsches ruft uns der “Innere Kritiker” gleich Worte wie “Mensch was bist du blöd” oder “Denk doch mal vorher nach, – bevor- du etwas tust oder sagst” zu. Mal ehrlich, haben Sie nicht auch schon mal zu sich selbst gesagt: “Das kann doch nur mir passieren…” Oder wir werten uns ab, wenn wir in den Spiegel sehen: “Wie seh ich denn schon wieder aus.?”

Das ist schon mal der Anfang, wenn uns diese “Selbstkritik” auffällt. Und wir beginnen darüber nachzudenken, wie gehe ich eigentlich mit mir “Selbst” um. Liebe ich mich selbst? Habe ich Vertrauen in meine Fähigkeiten? Habe ich Achtung vor mir? Oder “hacke” ich (bzw. mein Selbstkritiker) bei jeder Gelegenheit auf mir herum?

 

***

 

Der Weg aus dieser “Selbstkritik” heraus:

Ich ändere meine Gedanken über mich: “Ich darf mich annehmen wie ich bin”. “Ich darf mich lieben, wertschätzen und achten”. Ich darf mich akzeptieren, so wie ich bin. Das ist etwas “gutes”.  (Nicht gut ist, wenn ich mich runterputze und mich klein mache.) 

Ich beginne damit, auf meine Gedanken und Worte -mir gegenüber- zu achten. Ich beginne zu unterscheiden. – Ob ich nach einem Missgeschick – “mich” abwerte – (Ich “bin” ein Tollpatsch) oder die “Situation” (Das “war” ungeschickt von mir). Mir fällt dann plötzlich auf, wie oft ich etwas negatives, persönlich Beleidigendes  zu mir sage. Und sobald es mir auffällt, wie negativ mein “Innerer Kritiker” mit mir spricht, kann ich es “Bewusst” sein lassen.

Ich weiss, das ist am Anfang nicht einfach, wir müssen das erst Schritt für Schritt lernen. Wir haben am Anfang ein mieses Gefühl dabei, wenn wir uns nicht mehr selbst Kritisieren.

Es kann Monate dauern… Aber wenn wir durchhalten und nicht aufgeben….. ist es ein Anfang …. eine reale Chance, auf unserem Weg, uns Selbst zu akzeptieren.

 

***

 

Der nächste Schritt…

ist, schon schwieriger… “Wir” beginnen damit uns im Spiegel zu sagen: “ICH MAG MICH”  bzw. “Ich mag dich ..(Eigener Name)…”. Ups…… wenn wir das, das erste mal aussprechen, kommt es meist zögerlich und mit leiser Stimme…, ohne Betonung.. und wir können uns im Spiegel dabei nicht in die Augen sehen. Alles sträubt sich in uns dagegen, das zu uns zu sagen. 

Nun probieren wir mit verschiedenen Varianten zu jonglieren: “(Eigener Name)…….. ich finde deine Augenfarbe schön”, oder –  “…()…..deine Haare fallen heute gut”, oder  – “..()……..du hast ein sympathisches Lächeln”, oder  – “..()…….deine Haut ist makellos”. 

Irgendetwas finden wir “schön” oder “akzeptabel” an uns, darauf richten wir nun unsere Aufmerksamkeit. Wir benutzen auch immer “Unseren Namen” bei unseren “Selbstgesprächen”. Schließlich sieht uns ja niemand zu….. grins….  Wir beginnen mit uns zu “Sprechen”. 

Das haben wir vorher so noch nie getan.

Wir suchen gezielt nach Dingen an uns, die wir gut finden, und sagen uns das auch. Und freuen uns daran. Das machen wir von nun an, jedesmal wenn wir in den Spiegel sehen.

Am Anfang morgens und abends…… aber später dann auch wenn wir uns irgendwo die Hände waschen oder an einem Schaufenster vorbeigehen…. nur dann halt innerlich und leise..  zwinker, schließlich wollen wir ja nicht von anderen Menschen “komisch” angeschaut werden.

Dies sollte zu unserer Gewohnheit werden. Und negative Gedanken, die aufkommen, und dir sagen “Du spinnst ja”. kommentieren wir damit, das wir sie korrigieren… z.B. mit “doch… meine Augenfarbe ist schön…” oder wir beginnen, sie zu “Ignorieren”.  Das erfordert Geduld….

Aber du bist es dir “Wert” nicht aufzugeben. 

 

***

 

Wo bekommst du Hilfe?

Wenn du auf deinem Weg bis hierhin, das Gefühl hast nicht mehr weiter zu kommen oder aufgeben willst, rufe oder schreibe mir, ich Unterstütze dich gerne auf deinem Weg, den “Inneren Kritiker” zu überwinden und zu deiner “Selbstliebe” und zu deinem “Selbstwert” zu finden. 

***

Bedenke es ist noch “Kein Meister vom Himmel gefallen.” 

***

Meine Kontaktdaten damit Ich Ihnen helfen kann Ihren Selbstwert zu finden und sich selbst zu lieben, finden sie auf meiner Internetseite

www.manjana.info

***

Wenn ich merke, dass ich mich selbst kritisiere oder herabsetze, halte ich sofort inne und konzentriere mich auf meine heilende innere Kraft. 

***

Ich sende Ihnen ganz lieben Wünsche und viel Durchhaltevermögen auf Ihrem Weg zur Selbstliebe 

 

Ihre Elke Schmalz (HP für Psychotherapie)

***

Fortsetzung in meinem nächsten Blog: Selbstliebe/Selbstwert Teil II