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Depressive Verstimmungen

Depressive Verstimmungen

 Wann spricht man von einer „Depression“

 Es müssen für eine Dauer von mindestens 2 Wochen 2 von folgenden 3 Hauptsymptomen und mindestens ein anderes häufiges Symptom muss vorhanden sein:

Hauptsymptome:

  1. Gedrückte Stimmung 2. Interesse/Freudlosigkeit 3. Antriebsstörung

Andere häufige Symptome:

Konzentrations- und Denkprobleme, Verlust des Selbstwertgefühls, Schuldgefühl, Hemmung/Unruhe, Gedanken an Tod/Suizid, Schlafstörung jeder Art, Appetitminderung bzw. -steigerung

Je mehr „Andere“ Symptome vorhanden sind, desto eher spricht man von der Leichten, über die Mittelgradige zur Schweren depressiven Episode.

 

Die Ebenen der Depression

Körperlich: Antriebsminderung, Schmerzen, Schlafstörungen, Konzentrationsmangel

Emotional: Traurigkeit, Unruhe, Ängste, Lustlosigkeit, Hilflosigkeit, unterdrückte Wut,

Hoffnungslosigkeit.

Gedanklich: Versagensgedanken, „Ich bin ein Versager“, Schwarzmalerei, „Jetzt ist alles aus“

Selbstzweifel „Niemand mag mich“

Verhalten: Sozialer Rückzug, Hobbys aufgeben, Selbsttötungsversuche, Hilfe nicht annehmen

 

Sie landen in einer Abwärtsgerichteten Depressionsspirale

  1. Sie fühlen sich niedergeschlagen und haben keine Lust etwas zu tun.
  2. Sie haben im Alltag keine positiven Erlebnisse
  3. Ihre Stimmung wird schlechter und sie tun nur noch das Nötigste.
  4. Sie haben überhaupt nichts mehr an dem Sie sich freuen können
  5. Ihre Stimmung ist auf dem Nullpunkt und Ihnen ist alles zuviel

 

Wie kann ich Ihnen helfen aus der Depressionsspirale herauszufinden.

 Wir finden zusammen den Zusammenhang zwischen Körper, Gefühl, Gedanken und Verhalten. Wir bearbeiten eventuelle problematische Ursachen, die dem Krankheitsverlauf zugrunde liegen. Richten den Focus dabei auf evtl. Trauer, Lebensveränderungen, Einsamkeit und zwischenmenschliche Konflikte. Wir nutzen die Problembearbeitung für den Aufbau von Aktivitäten und schauen uns dabei die zwischenmenschlichen Probleme im Hier und Jetzt an.

  Aufbau von Aktivitäten

Tagesstruktur (z.B. Therapieplan, Aktivitäten- und Stimmungstagebuch), Ausdauersport (Schwimmen, Wandern, Radfahren, psychosomatischen Sport u.ä.), Kreativtherapie, Genusstherapie, Entspannung, Begleitende Körpertherapie, QiGong, Innere Achtsamkeit, soziale Unternehmungen, Kontakte,

Therapieansätze bei Depressionen

Erkennen von automatischen, wiederkehrenden, negativen Gedanken. (z.B. Ich bin ein kompletter Versager). Die Konsequenz: Wodurch werden diese Gedanken ausgelöst, hervorgerufen. Dann erfolgt die Umstrukturierung: Inhalte der negativen Gedanken in Frage stellen. (=Realitätsüberprüfung) Bildung von neuen hilfreichen Gedanken: (z.B. Ich habe in meinem Leben schon viel erreicht.) Konsequenz hieraus: Welche Gefühle, welches Verhalten lösen diese Gedanken aus: Erleichterung, Freude, Aktivität. Wieder zu lernen, Wünsche und Gefühle auszudrücken. Entscheidungen treffen, über die beste Lösungsmöglichkeit.

 

Ich gehe mit Ihnen gemeinsam den Weg zur Aufwärtsgerichteten Depressionsspirale :

 Ihre Stimmung ist auf dem Nullpunkt und Ihnen ist alles zuviel.

  1. Sie raffen sich auf und machen das was Sie schon lange tun wollen.
  2. Sie freuen sich über Ihren Erfolg und Ihre Laune wird besser.
  3. Heute tun Sie außer Ihren Pflichten noch etwas, was Ihnen Spaß macht.
  4. Ihre Stimmung wird immer besser und Sie planen weitere Unternehmungen, die Ihnen Freude machen

 

Ich hole Sie dort ab, wo Sie sich befinden, ich reiche Ihnen die Hand und begleite Sie Schritt für Schritt in den Alltag zurück und zurück zum LEBENSWILLEN und zur LEBENSFREUDE.