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Phobien/Panikzustände/Panikattacken

Phobien / Panikzustände / Panikattacke

 Was ist eine Phobie?

Phobie kommt von Furcht oder auch Flucht von….

Sie wird von bestimmten Gegenständen oder Situationen ausgelöst und ist meist unbegründet. Das heißt nicht, dass Sie sie sich die Angst einbilden, sondern das keine „wirkliche Gefahrensituation“ vorliegen. z. b. bei Klaustrophobie (Angst vor geschlossenen Räumen ohne Fluchtmöglichkeit z.B. Aufzug oder vor dicht gedrängten Menschenmassen z.B. Kino, Kaufhaus) – das die Wände nicht wirklich auf sie zukommen, oder nicht genügend Luft zum Atmen vorhanden ist. Diese Situationen oder Objekte werden gemieden oder voller Angst ertragen. Die Angst wird nicht gemildert dadurch, dass andere Menschen die fragliche Situation nicht als gefährlich oder bedrohlich betrachten.

 

Was geschieht bei einer Panikattacke im Gehirn/Körper

 

Hier ist erstaunlich, dass „Angst“ in unserem Gehirn schneller verarbeitet wird als „Vernunft“. Wir alle haben ein Angstgedächtnis (das kein Vergessen kennt), das aus Sicherheitsgründen „Alarm“ schlägt. Denn bei einer „realen Gefahr“ kann jedes zögern tödlich sein. In unserer heutigen Zeit sind viele Ängste nicht mehr „real“. Wir geraten in Panik beim Anblick einer „Hausspinne“ oder „Blindschleiche“. Die ja nun wirklich nicht gefährlich ist. Aber irgendwas in unserem Gehirn verbindet Aussehen, Geräusche, Bewegungen mit Gefahr und bereitet unseren Körper auf Flucht oder „Todstellen“ vor. Dies kann zu unterschiedlichen Reaktionen führen: Diese reichen von leichtem Unbehagen bis hin zu panischer Angst.

Herzklopfen, Schwächegefühl, Zittern, Muskelspannung, Schwitzen, Benommenheit, Schwindelgefühle treten zusammen mit der Angst vor dem Sterben, Kontrollverlust oder dem Gefühl „wahnsinnig zu werden“ auf.

Siehe hierzu auch unter dem Button Angststörung (Link)

 

Die häufigsten Arten von Phobien und Ihre Symptome

 

  1. Agoraphobie (Platzangst): – Es wird vermieden sich auf öffentlichen Plätzen und Straßen auszuhalten. Öffentliche Verkehrsmittel (Zug, Bus, Flugzeug) zu benutzen oder einen schützenden Raum (Wohnung) zu verlassen. Es fehlt ein Fluchtweg aus der Situation.
  2. Soziale Phobien: Essen oder Sprechen in der Öffentlichkeit. Augenkontakt wird vermieden. (Beschwerden sind: Erröten, Händezittern, Übelkeit, Drang zum Wasserlassen).
  3. Klaustrophobie: – Angst vor geschlossenen Räumen ohne Fluchtmöglichkeit z.B. Aufzug oder vor dicht gedrängten Menschenmassen z.B. Kino, Kaufhaus
  4. Tierphobie: Arachnophobie (Angst vor Spinnen), Apiophobie (Angst vor Bienen), Ophidiophobie (Angst vor Schlangen), Elasmophobie (Angst vor Haien), Kynophobie (Angst vor Hunden), Herpetophobie (Angst vor Reptilien oder Kriechtieren z.B. Schnecken, Eidechsen), Ailurophobie (Angst vor Katzen), Murophobie (Angst vor Mäusen), Bufonophobie (Angst vor Fröschen), Equinophobie (Angst vor Pferden) Erythrophobie Errötungsfurcht ist die übertriebene Furcht zu erröten (Was dann oft das Erröten erst auslöst)
  5. Spezifische Phobie: Injektionen, Operationen, Zahnarztpraxen, Krankenhäuser, Anblick von Blut,
  6. Akrophobie (Höhenangst) tritt z.B. auf Türmen, Abhängen, Brücken Hochhäusern, Balkonen, Leitern – beim Blick in die Tiefe, vom Sprungbrett, Stehen vor dem Abgrund u. u. mit dem Drang zu springen.
  7. Examensangst oder auch Bewertungsangst (die Angst zu Versagen)

 

 

Behandlung

Entspannungstherapie, Psychotherapie, Angsttherapie im Zusammenhang mit der Konfrontation. Hier wird ein behutsames Aufbauen von Selbstsicherheit und Angstbeherrschung im Zusammenhang mit der Angstauslösenden Situation oder dem Gegenstand.

 

Wie ist meine Sicht auf den Umgang und die Behandlung einer Angststörung

 

Ich kann Ihnen hier versichern, dass ich weiß wie Sie sich fühlen, auch ich habe diese Angststörung schon oft genug erlebt. Es gibt hier aus meiner Erfahrung

4 Behandlungsmethoden:

  1. Angsttherapie im Zusammenhang mit der Konfrontation mit der Angst innerhalb von Übungen – mit dem Ziel, des Erlebens und Aushaltens der Angst. Hier wird ein behutsames Aufbauen von Selbstsicherheit mit der Angstauslösenden Situation oder dem Gegenstand geübt. Es hat in der Regel zur Folge: Verminderung und Umgang/Bewältigung mit der Angst und die Aufgabe von Vermeidungsverhalten.
  2. Entspannungstherapie auch Meditation/Atemübungen/Akupressur
  3. Psychotherapie (Gesprächstherapie)
  4. Das Herausfinden der Ursache einer Angststörung unter Hypnose im Alphazustand oder im Zuge einer Reinkarnationstherapie/Rückführung. Hierbei erfolgt gleichzeitig das Auflösen der Angststörung. Ich persönlich bevorzuge diese Methode.

Rufen Sie mich an und vereinbaren Sie einen kostenlosen Erstberatungstermin. In meiner Praxis in Kaufbeuren empfange ich Sie gerne um zu Klären, wie ich Ihnen am besten helfen kann. Kontakt