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Stressbedingte Schwierigkeiten

Stressbedingte Schwierigkeiten

 

Was verstehen „wir“ unter Stress

 Jeder von uns benutzt dieses Wort wohl mehrmals täglich im Zusammenhang mit alltäglichen Situationen. „Man ist das stressig“ „Hab ich heute wieder einen Stress“ „Mach bloß keinen Stress“ u.a. Was wollen wir damit sagen: Wir fühlen uns mit einer Aufgabe, Arbeit oder Situation überfordert. Die deutschen Worte dafür sind „Anspannung“ „Druck“.

Aber wir haben inzwischen alle den englischen Begriff dafür übernommen.

 

Was ist die offizielle Erläuterung zu „Stress“

 Stress bedeutet die Anpassungsreaktion des Körpers auf alles, was das Gleichgewicht lebenswichtiger Funktionen stört. Und ist bei jedem einzelnen Menschen ganz individuell.

Unser Gehirn reagiert auf sogenannte „Stressoren“ (Stressauslösende Situationen) blitzschnell und sendet Impulse an das Nervensystem, die dann an den Körper weitergeleitet werden. Ganz ohne langes Nachdenken. (Automatismus)

 

Was geschieht im Körper bei „Stress“

 Die Muskeldurchblutung wird erhöht, Puls, Atmung und Verdauung werden beschleunigt. Das Immunsystem wird beschleunigt.

Nach Beendigung der akuten Stresssituation bilden sich die körperlichen Veränderungen wieder zurück und eine Erholungsphase wird eingelegt. Der Normalzustand kehrt wieder ein.

 

Was sind Stressoren (Stressauslösende Situationen)

 Äußere Stressoren:

Kälte, Hitze, Lärm, Isolation, Hunger, Gefahr, Unfälle, schwierige Lebensbedingungen, Konflikte

Innere Stressoren:

Infektionen, psychische Probleme – wie Ängste, Sorgen.

 

Wir unterscheiden aber auch zwischen Akuten und Chronischen Stressoren

Akute Stressoren:

Unfälle, akute Gefahrensituationen, Schreck, extreme Kälte oder Hitze, Hunger, Durst, Infektionen

Chronische Stressoren:

Langandauernde Belastungssituationen, Zusammentreffen verschiedener Belastungen, Gefühl, einer Lebenssituation ausgeliefert zu sein, fehlende soziale Unterstützung, ungenügende Erholungszeiten.

 

Wir unterscheiden außerdem zwischen Eustress und Dysstress

Eustress = mittlere Stressbelastung

Ausgeglichenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit (beides macht Spaß)

Gute Leistung, mäßiges Anspannungsempfinden, Wohlbefinden

Dysstress = Stressbelastung durch Überforderung

Hohe Anforderungen v.a. bei der Arbeit, Doppelbelastung, planloses Handeln mit steigender Fehlerquote, Überforderungsempfinden, verlangsamte Erholung, Resignation und Hilflosigkeit, zunehmende Krankheitsanfälligkeit.

Dysstress = Stressbelastung durch Unterforderung

In Arbeit oder Freizeit, Langeweile, Desinteresse, Gleichgültigkeit, geringe Leistung mit Leichtsinnsfehlern, beeinträchtigtes Wohlempfinden

 

Chronische Auswirkungen von Stressoren aus die Psyche

Dysstress kann zu Depressionen, mit Gedächtnisproblemen und Konzentrationsstörungen sowie Ängsten und gestörtem Lernen (z.B. bei Kindern) führen.

Chronische Auswirkungen von Stressoren auf den Organismus

Schlafstörungen, Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Schlaganfallrisiko steigt, Infektanfälligkeit steigt, Magen-Darm-Erkrankungen nehmen zu (z. B. Reizdarm) Gewichtsprobleme treten auf (Übergewicht, Untergewicht) Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) kann auftreten.

Des Weiteren kann es zu Schmerzen (Muskel- und Gelenkschmerzen v.a. Rückenschmerzen sowie Kopfschmerzen z.B. Migräne) führen. Ebenso wie zu Sexuellen Störungen.

Auch Allergien, Hautprobleme, Haarausfall, oder der schädliche Gebrauch/Abhängigkeit von Koffein, Nikotin u. Alkohol können durch Stress entstehen.

 

Was kann ich für Sie tun, wenn Sie unter Stress leiden:

Erstmal versichere ich Ihnen, ich verstehe Sie, kann zuhören und weiß wovon Sie reden.

Wir schauen uns Ihre allgemeine Lebensführung an:

Ist Ihr Tagesrhythmus regelmäßig, haben sie ausreichende Ruhephasen, regelmäßige körperliche Bewegung, gesunde abwechslungsreiche Ernährung. Und wie steht es mit Kaffee, Alkohol und Zigaretten?

Kurzfristig üben wir: spontane Entspannung, Wahrnehmungslenkung, positive Selbstgespräche, Abreaktionen.

Langfristig helfe ich Ihnen Ihr persönliches Arbeitsverhalten zu verbessern, Wir setzen realistische Ziele, Prioritätensetzung. Üben und trainieren wie Sie mit einer aktuellen Stresssituation umgehen. Bauen psychische und Physische Reserven auf. Holen uns Hilfe und Unterstützung durch soziale Kontakte. Lernen Entspannungsübungen und schaffen Zufriedenheit im Alltag.

 

Gott gebe mir

Die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann

Den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.